Fotograf Benjamin Woch aus Leipzig

Ein Nordlicht auf Abwegen

Dass ich Fotograf bin, das haben Sie schon gewusst. Wie es dazu kam, dass ich ein solcher wurde, das möchte ich an dieser Stelle kurz berichten. Es sei Ihnen jedoch gesagt, dass es keinesfalls notwendig ist meine Vita zu lesen oder sich gar Einzelheiten daraus zu merken, bevor Sie Kontakt mir aufnehmen. Ich arbeite auch gerne mit Ihnen zusammen, wenn Sie nur meine Telefonnummer kennen :-)

Zur Fotografie kam ich – wie die meisten anderen – schon als Kind. Im zarten Alter von etwa 10 bekam ich zu meiner ersten Klassenfahrt meine erste eigene Kamera. Natürlich analog. Mit Einwegblitz. In Rot.
Was ich damit fotografiert habe? Natürlich die hübschesten Mädchen aus meiner Klasse. Okay, es waren auch Blümchen dabei. Und Tiere auf der Weide. All jene Dinge, die einem 10-jährigen so begegnen.

Die kleine Kamera begleitete mich einige Jahre, bis meine Mutter mir im Teenager Alter Ihre Mamiya Kleinbildkamera nebst drei Objektiven überließ. Auch damit ging ich auf Klassenfahrt und später in den Urlaub. Aber die große Leidenschaft für die Fotografie wollte sich noch nicht so recht einstellen. Anstelle dessen schnappte ich mir den Bleistift oder alternativ die Ölfarben meines Vaters und malte – Sie ahnen es – schöne Frauen.

Beruflich machte ich einiges durch, brachte jedoch nicht allzu viel zu Stande, bis ich zum rechten Augenblick auf den Internet Zug aufsprang und mich fortan Webentwickler nannte. Das machte ich so erfolgreich, dass eine Agentur aus dem Großraum Frankfurt am Main beschloss mich zu importieren. Dort angekommen kannte ich naturgemäß nur wenige Menschen, und so kam es, dass mir außerhalb meiner Arbeitszeiten schlicht langweilig war. In einem Anflug jener Langweile durchforstete ich das Internet, und sah viele gute und spannende Fotos. Irgendwie, mehr oder minder spontan kaufte ich mir bei ebay eine Digitalkamera, um eben auch solche Bilder machen. Optisch nicht ganz auf Profiniveau aber für meine ersten Gehversuche in der kreativen Fotografie war sie ausreichend.

Etwa ein halbes Jahr lang machte ich hunderte Street-Fotos, weil dieses mein Thema – die Frauen – beinhaltete, ich aber nicht nach einer Erlaubnis, Terminen oder Verträgen fragen musste. Schnell kam aber der Wunsch auf mehr zu erreichen. Natürlich mit mehr Technik. So nannte ich recht schnell eine digitale Spiegelreflex mein eigen. Es folgten weitere technische Spielereien und nach nicht allzu langer Zeit auch die ersten richtigen Fotoshootings – mit schönen Frauen natürlich. Es blieb ein Hobby, bis ich meine Frau kennenlernte und beinahe zeitgleich beschloss mein Leben neu zu ordnen. So kam es, dass die Fotografie vom Hobby zum Beruf wurde. Zunächst als freier Fotograf und Fotocoach, später dann als Pressefotograf und heute eben auch als stolzer Studiobetreiber. Zwischenzeitlich gründete ich meine eigene Fotoschule und verschaffte mir Kontakte, die mich als Fotograf für Business-Events positionierten. Aktuell lebe und Arbeite ich in Leipzig, und mein Haupt-Augenmerk gilt noch immer dem Fotografieren von Frauen, wobei man mich heute dafür bezahlen muss. Die Arbeit als Fotocoach ist mein zweites und nicht minder geliebtes Standbein.

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Benjamin Woch
Täubchenweg 84
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