Making Of

Making of: Masters of Light III

Ich übertreffe mich selbst und schreibe schon am Dienstag nach dem Fotoworkshop eine kleine Review. WOW. Worum ging es? Um Lichtsetzung. Genau genommen um den dritten Teil der Masters of Light Serie, welche nun erstmals komplett abgeschlossen ist. Von den absoluten Fotostudio-Basics bis zu zum Ausleuchten kompletter Szenen in Teil drei gab es einiges zu lernen. Als Location diente uns wie so oft das 400m² große Fotostudio von meinem Kollegen Benjamin Poe. Falls Du einmal auf der Suche nach einem Mietstudio im Rhein/Main Gebiet sein solltest, hast Du hier eine günstige und vielfältige Möglichkeit Dich auszutoben!

Bei unserem Workshop haben wir uns an drei unterschiedlichen Sets mit vier verschiedenen Outfits versucht. Vom Wohnzimmer über Gegenlicht bis zur fast echten Scheune inkl. Stroh (ohne Sturmmaske) gab es genug Abwechslung. Unser Model Laura bekam vier von mir eigens zusammengestellte Outfits. Warum ich die Outfits selbst zusammengestellt habe, wie ich das mache, und wie man das am besten selbst anstellt, werde ich bald in einem eigenen Artikel erklären.

Die besondere Herausforderung bei diesem Fotoworkshop war, dass ich dieses Mal nicht meine eigene Technik mitgebracht habe. Wir haben ausschließlich das vorhandene Material benutzt, was uns schnell gezeigt, dass man oft ein bisschen improvisieren muss um ans Ziel zu kommen. Nach ein paar kleinen Anlaufschwierigkeiten haben wir es aber gemeistert, und zum Ende konnten meine Teilnehmer schon fast alleine ein Set einrichten.

Unbearbeitete Bilder vom Studioworkshop in Hanau

Ich kann nur hoffen, dass meine Teilnehmer allesamt nicht vergessen ihr frisch gesammeltes Wissen regelmäßig aufzufrischen. Nur, wenn man regelmäßig fotografiert (in diesem Fall im Studio), gerät das Gelernte nicht in Vergessenheit. Routine klingt nach Langeweile, aber im Besonderen im Umgang mit technischem Equipment ist sie unbedingt erforderlich. Kenne ich mich mit dem Material nicht wirklich aus, oder vergesse was ich wann brauche, verliere ich zu viel Zeit, die ich lieber in kreative Fotos hätte investieren sollen. Dass dabei wieder Frust entsteht, der meine Kreativität blockiert, muss ich hoffentlich nicht erwähnen. Wer Menschen fotografieren möchte, egal ob im Studio oder draußen, sollte mit allem vertraut sein, das beim Shooting eingesetzt werden soll. Nur mit der Gewissheit im Hinterkopf alles nötige zu wissen, kann man entspannt fotografieren, experimentieren und gute Bilder auf die Platte bekommen!

Ich danke Dir sehr für Dein Interesse an meiner Fotoworkshop-Review, und würde mich freuen, wenn auch Du einmal Teil einer meiner Workshops wirst!

Dein Fotocoach
Benjamin Woch

P.S. besuche doch meine facebook-Gruppe, wenn Du Interesse am Austausch mit anderen Teilnehmern hast.